Costa Viola: der Reiseführer zum stimmungsvollsten Küstenabschnitt Kalabriens
Die Costa Viola ist der kalabrische Küstenabschnitt, der sich über etwa 35 Kilometer zwischen Villa San Giovanni und Palmi erstreckt und Scilla sowie Bagnara Calabra umfasst. Ihren Namen verdankt sie den außergewöhnlichen violetten Tönen, die das Meer bei Sonnenuntergang annimmt, gegenüber der Meerenge von Messina und der Silhouette Siziliens und des Ätna. Der Schriftsteller Leonida Repaci nannte sie ein „kleines Paradies“.
An den Fels geschmiegte Fischerdörfer, zwischen Landzungen eingebettete Strände, terrassierte Weinberge und der Aspromonte im Rücken: Die Costa Viola ist eine der faszinierendsten Gegenden Süditaliens, ideal für einen Urlaub aus Meer, Natur und Traditionen.
Was die Costa Viola ist und warum das Meer violett wird
Die Costa Viola liegt am südlichen Tyrrhenischen Meer, an der Einfahrt zur Meerenge von Messina. Bei Sonnenuntergang färben das besondere Licht, der Meeresgrund und die Reflexe auf dem Wasser das Meer in Töne von tiefem Blau bis Violett – daher der Name, unter dem sie seit Jahrhunderten bekannt ist. Die Landschaft ist die typische Kalabriens, wo das Land aufs Meer trifft: hohe Felsklippen, Landzungen und der mächtige Aspromonte, der fast bis zum Strand abfällt. Von den Aussichtspunkten reicht der Blick bis nach Sizilien und zum Ätna und schenkt einige der schönsten Sonnenuntergänge des Mittelmeers.
Die Dörfer und Strände, die man nicht verpassen sollte
Drei Orte sind ein absolutes Muss. Scilla mit dem Ruffo-Schloss und dem Fischerviertel Chianalea. Bagnara Calabra, Land des Schwertfischs und des Nougats, mit einem langen Sandstrand. Palmi, die „Terrasse über der Meerenge“, mit der Tonnara, dem Strand Marinella und dem Monte Sant’Elia, einem Paradies für Gleitschirmflieger. Zwischen den Orten liegen zwischen Felsen eingebettete Strände und terrassierte Weinberge, die zum Meer hinabführen. Die Küche ist die der Fischergemeinden: Schwertfisch, ’Nduja, Tropea-Zwiebel und der berühmte Torrone di Bagnara.
Wann hinfahren und wie die Costa Viola besuchen
Die beste Zeit reicht von Mai bis September, mit warmem Meer und langen Sonnentagen; Frühling und Frühherbst sind ideal für alle, die Ruhe suchen. Die Costa Viola erreicht man mit dem Auto über die Autobahn A2 „del Mediterraneo“ (Salerno–Reggio Calabria) und mit dem Zug auf der Tyrrhenischen Linie, die in Scilla und Bagnara hält. Die wichtigsten Flughäfen sind Reggio Calabria und Lamezia Terme. Mit einem der Orte als Basis besucht man bequem die anderen sowie den Aspromonte und Reggio Calabria mit den Bronzen von Riace. Für Sonnenuntergänge sind der Monte Sant’Elia und die Aussichtspunkte von Scilla am besten.
Unterkunft: Ferienhäuser an der Costa Viola
Um die Costa Viola in Ihrem eigenen Tempo zu entdecken, ist ein Ferienhaus die ideale Lösung: mehr Freiheit, mehr Kontakt zur Region und der Komfort einer eigenen Küche nach einem Tag am Meer. Unsere Häuser liegen zwischen Scilla, Bagnara und Palmi und reichen von Zwei-Zimmer-Wohnungen für Paare bis zu Apartments für Familien und Gruppen, viele mit Meerblick oder nur wenige Schritte vom Strand. Von hier erreichen Sie Strände, Dörfer, den Aspromonte und Reggio Calabria. Prüfen Sie die Verfügbarkeit und senden Sie uns eine direkte Anfrage: Wir helfen Ihnen, den perfekten Aufenthalt an der Costa Viola zu planen.